April 2019

Podcasts haben in letzter Zeit sowohl in den USA als auch international einen enormen Zuwachs erfahren. Was sollten Sie über diesen Trend wissen? Kurz gesagt, Podcast-Hörer sind „loyal“, „gebildet“ und „wohlhabend“ – drei Eigenschaften, die jede Premium-Marke aufhorchen lassen sollte.

In einer Zeit, in der der Trend zunehmend dahin geht, die Bildschirmzeit zu verkürzen, erfordern Podcasts zur Abwechslung einmal keine visuelle Aufmerksamkeit. Mit Podcasts kann man ganz nebenbei Neues lernen oder sich die Zeit beim morgendlichen Pendeln vertreiben. All dies erklärt, warum dieses Format so stark an Bedeutung gewonnen hat und weshalb Marken auf diesen Zug aufspringen: Pepsi, Starbucks, Google, Microsoft und Tinder, um nur ein paar zu nennen. Die nächste Frage lautet: Ist es sinnvoll, dass auch Ihre Marke einen Podcast startet?

1.     Die DNA Ihrer Marke

Der Podcast muss die DNA Ihrer Marke widerspiegeln. Ein gutes Beispiel ist In Your Dreams von Casper; Casper ist nicht nur eine Matratzenfirma, sondern auch eine Lifestyle-Marke, die mit gutem Schlaf in Zusammenhang gebracht wird. Im Podcast geht es darum, die Träume der Menschen zu deuten. Dies ist eine kreative Art und Weise, um interessante und informative Inhalte anzubieten, die auf das Profil der Marke zugeschnitten sind.

2.     Tonfall

Ein Podcast kann jede beliebige Gestalt annehmen: ein kluger und intelligenter Berater, ein lebenslustiger Freund oder ein Entertainer mit Sinn für Humor. Der Tonfall bestimmt die Rolle, die Ihre Marke für potenzielle Kunden spielen wird.

3.    Nutzen für den Hörer

Ihr Podcast muss einen Mehrwert für das Leben der Hörer haben, sonst ist er eine reine Zeitverschwendung. Niemand möchte einer Marke zuhören, die sich schamlos selbst bewirbt. Egal, ob er Wissen vermittelt, Entspannung oder Unterhaltung bietet, es sollte auf jeden Fall einen Grund für den Hörer geben, Ihren Podcast zu abonnieren. In dem MasterCard-Podcast Fortune Favors the Bold geht es beispielsweise um die Zukunft des Geldes. Die gebührenfreie Aktienhandels-App Robinhood bietet mit Robinhood Snacks schnelle, leicht verständliche Finanznachrichten, während Why We Eat What We Eat von Blue Apron die unsichtbaren Faktoren untersucht, die unsere Essgewohnheiten beeinflussen. Ein Marken-Podcast kann ein echter Gewinn sein, wenn der Inhalt einen Mehrwert schafft und die Zielgruppe anspricht.

4.     Länge

Eine gute Antwort lautet: „Ein Podcast sollte so lang sein, wie nötig, aber keine Sekunde länger.“ Die durchschnittliche Länge eines Podcasts beträgt 43 Minuten. Entscheidend ist jedoch die Frage: Wie lange brauchen Sie, um eine gute Geschichte zu erzählen? Damit hätten Sie die Länge Ihres Marken-Podcasts.

5.     Internationale Märkte

50 % der US-Haushalte sind Podcast-Nutzer und 51% der US-Bevölkerung haben 2018 einen Podcast gehört, doch der Trend hört hier nicht auf. Südkorea, Spanien, Schweden und Australien liegen sogar noch vor den USA. Einem Reuters-Bericht zufolge haben 58 % der südkoreanischen Bevölkerung im vergangenen Monat mindestens einen Podcast gehört!



Haben Sie noch Fragen zu Podcasts? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung! Wir sind gespannt, wohin sich dieser Trend entwickelt, und können es kaum erwarten, schon bald auch Ihren Marken-Podcast zu hören!